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Zu Beginn des Projekts trugen die Schüler das Musikmaterial zusammen. Es sollte den jeweils eigenen, individuellen kulturellen Hintergrund widerspiegeln. Gemeinsam erarbeiteten die Schüler mit den betreuenden Lehrkräften und dem Projektleiter daraus eine multikulturelle Produktion, in der die unterschiedlichen Bestandteile fließend ineinander übergingen. Im Verlauf der Erarbeitung näherten sich die Schüler dem musikalischen Material aus unterschiedlichen Kulturen Zug um Zug gedanklich ebenso wie tänzerisch. In der Auswertung des Projektes wird von den Schülern denn auch als positiv hervorgehoben, "dass wir Tänze aus verschiedenen Ländern getanzt haben". Und natürlich auch und besonders "dass wir Breakdance getanzt haben". Die Erarbeitung der umfangreichen Tanzvorführung war anspruchsvoll für alle Beteiligten. Der ursprüngliche Plan, das Projekt durchgängig mit beiden Klassen gemeinsam zu erarbeiten, wurde modifiziert, um auch in kleineren, etwas homogeneren Gruppen arbeiten zu können. Immerhin waren Kinder aus 11 unterschiedlichen Herkunftsländern beteiligt. Die klassenübergreifende Zusammenarbeit wurde von den Fünftklässlern offensichtlich wesentlich intensiver wahrgenommen, als von den Sechstklässlern. Während die Schüler der 6. Klasse in den Feedbackbögen die Arbeit mit den Jüngeren nicht besonders erwähnten, hoben diese die Zusammenarbeit mit den Älteren ausdrücklich hervor - interessanterweise zu etwa gleichen Teilen als besonders positiv und als eher nicht so gut. Die beiden abschließenden großen Vorführungen, einmal am Vormittag vor der Schulgemeinschaft und einmal am Abend vor Eltern, Geschwistern und Freunden, wurden begeistert aufgenommen. Schulrektor Reinhard Rothermel, der das Projekt an seiner Schule nachhaltig gefördert hatte, gab noch einmal eine kurze Einführung - und dann ging es los mit der beeindruckenden Performance, die die Schüler in den Wochen zuvor mit Hilfe ihrer Klassenlehrer Thilo Kohler und Otto Endres und des Projektleiters Nick Haberstich entwickelt und einstudiert hatten. Zum Bericht der Badischen Zeitung geht es(Mit freundlicher Genehmigung des Autors Marcus Surges) Bilder vom Projekt gibt es |
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