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Im Vorfeld
der tatsächlichen Schatzsuche fanden konzeptionelle Projektbesprechungen und
Briefings der Lehrer, zur Vorbereitung auf ihre Mentorenrolle bei der
Schatzsuche statt. Die Kinder wurden mit den Regeln des Projekts vertraut
gemacht und mit der Geschichte „Der Schatz der Prinzessin“ auf den Aktionstag
eingestimmt. In den
folgenden Nachbesprechungen bewerteten die Lehrer das gemeinsame Erleben für
die Schüler und die Klasse positiv. Ihrer Beobachtung zufolge, konnte durch die
Schatzsuche die Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit der Kinder geschärft werden.
Einzelne Kinder hatten ermutigende und stärkende Erlebnisse, die für ihre
Entwicklung innerhalb der Klasse sehr wichtig waren. Die Lehrer berichteten aber
auch, dass sich viele Schüler nicht für die Gemeinschaft verantwortlich fühlten
und keine Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen wollten. Bei der
Elternevaluation zeigte sich, dass die Eltern sehr hohe Erwartungen an das
Projekt hatten, die nicht immer befriedigt werden konnten. Die Eltern
identifizierten sich fast durchgängig mit der Kritik ihrer Kinder, die sich großteils
auf das rivalisierende Einzelinteresse bezog und das Gruppeninteresse
weitgehend außer Acht ließ. Aus Sicht
des Projektleiters könnte ein großer Teil der Kritik bei Eltern und Kindern auf
dem grundsätzlichen Zielkonflikt beruhen, den auszuhalten und konstruktiv lösen
zu lernen, das Ziel aller Programme dieser Art ist: Den Konflikt zwischen den
konkurrierenden Einzelinteressen und dem Gruppenziel. Fazit: Es ist wichtig in den Vorbesprechungen noch deutlicher zu vermitteln, dass das Projekt auch Konfliktpotenzial enthält, und dass genau diese beabsichtigten Konfliktsituationen, im Zusammenspiel mit Spaß, Fantasie und Action, die Kraft des Projekts ausmachen. Es sind Lernfelder. |
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