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Peter
Gräser ist geprüfter Wildnisführer und hat
Erfahrung damit, wie man mit einer Kombination aus "Geschichten
erzählen" und Wildnispädagogik selbst festgefahrene Situationen wieder zum
Fließen bringen kann. Sein
Vorschlag, ein mehrtägiges Abenteuerprojekt unter Einbeziehung der Eltern
durchzuführen, ist auf Grund der konkreten Situation zwar nicht machbar. Aber
die in Kürze anstehende Schul-Projektwoche eröffnet die Chance, wenigstens für
einen Tag mit den Schülern und den LehrerInnen auf die abenteuerliche Suche
nach dem " Schatz der Prinzessin " zu gehen. Da
die Zeit drängt, wird die Finanzierung des Projekts
ganz unbürokratisch und kurzfristig über die Bueb-Stiftung
gesichert. Schon
4 Wochen nach der ersten Ideensammlung für das Projekt sitzen am 19.3.2007
SchülerInnen, Lehrer und Projektleiter zu einer ausführlichen Vorbereitungssitzung
zusammen - und am folgenden Tag geht es mit dem Zug zur winterlich verschneiten
Ravennaschlucht. Der Gruppe gelingt es, tatsächlich den "Schatz der
Prinzessin" zu finden und dabei die Konflikte aus dem Schulalltag
aufzuweichen. In den folgenden Nachbesprechungen zeigt sich, dass alle Beteiligten neue Gesichtspunkte gewonnen haben und bei den meisten etwas in Bewegung gekommen ist. Für eine nachhaltige Verhaltensänderung der "Exponenten" des Konflikts war die Projektlaufzeit zu kurz. Allerdings ist es nach Einschätzung der Schulpsychologin gelungen, einen sozialen Lernprozess anzustoßen. Diesen Lernprozess im Schulalltag weiter zu fördern und zu vertiefen ist nun die Aufgabe des Klassenleitungsteams. |
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